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Krautspace ist besetzt.

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Willkommen im Krautspace

Hacker, Bastler und Solche, die es werden wollen: Der Krautspace ist euer Raum. Hier findet ihr Platz für Ideen, Diskussionen und die Koffein(freie)-Limo danach.

Das ist noch nicht alles, denn der Space ist Teil des Hackspace Jena e. V. Der Verein, das sind jene, die mit euch zusammen an Projekten arbeiten, den Laden am Laufen halten und euch bei euren ersten Schritten in die schöne neue Welt der Technik begleiten können. Um an Projekten oder Veranstaltungen Teil zu haben, ist also keine Mitgliedschaft nötig. Es reicht dabei zu sein.

Kommt vorbei und findet heraus, was bei uns los ist. Wir haben eine Seite zur Orientierungshilfe und jede Menge alter, neuer oder geplanter Projekte.

Kommende Veranstaltungen

Hier sieht man was in den nächsten Tagen bei uns so los ist.

{ics –url https://calcifer.datenknoten.me/tags/krautspace.ics}

Neuen Termin eintragen? | Mehr Bei Calcifer

Neues aus dem Krautspace

Let's hack am 18. März

Im Rahmen unserer Kooperation zwischen der Initiative Kinderfreundliche Stadt Jena e.V. und der Kaleidoskopschule findet am 18. März eine Veranstaltung für Kinder statt. Zwischen 10 und 16 Uhr kann im Kinderbüro Winzerla, Anna-Siemsen-Str. 45 nach Herzenslust gelötet werden. Am Ende entsteht ein Pentabug, ein kleiner Käfer, der auf Geräusche und Licht reagiert. Bitte meldet euch unter der Adresse kaoskids@gmx.de an.

2017/03/15 14:22 · qbi

Diskussion zur Smart City Jena

Auf unserer letztjährigen Weihnachtsfeier besuchte uns unter anderem Bastian Stein, Stadtrat für die Jenaer Grünen. Er will sich mit dem Thema Digitalisierung und Smart City ein wenig auseinandersetzen und sprach uns darauf an. Wir organisierten am 10. Januar im Krautspace daraufhin eine Runde, um das Thema zu diskutieren.

Bastian erzählte uns, wo nach seiner Ansicht die Stadt derzeit steht. Er identifizierte dabei vier Gebiete:

  1. IT-Strategie der Stadt Jena 2015–2025: Das Dokument besteht u.a. aus 16 Zielen, über die nachgedacht wird. Fünf befinden sich in der konkreten Umsetzung:
    1. Elektronische Aktenführung
    2. eGovernment-Portal
    3. Neuauflage der Webseite der Stadt
    4. Wissensmanagement
    5. Offene Daten: Dies ist mit https://opendata.jena.de/ bereits umgesetzt.
  2. App für die Bürgerinen und Bürger der Stadt Jena
  3. Wettbewerb Digitale.Stadt der Bitkom
  4. IT-Wirtschaft und deren Förderung

Wir diskutierten eine Weile über die Möglichkeiten der App. Während die Überlegungen eher in die Richtungen gehen, mit diversen Geschäften Rabatte für die App-Besitzer auszuhandeln, waren die Diskutanten eher der Meinung, dass es anderer Eigenschaften bedarf. So wurden Abfall- und Veranstaltungskalender oder Zugriff auf Informationen des ÖPNV als wichtige Punkte genannt. Aber auch ein einfacher Zugriff auf die Bürgerservices der Stadt Jena würden die App zu einem echten Mehrwert werden lassen.

Einen weiteren großen Teil der Diskussion nahm der Wettbewerb der Bitkom ein. Laut der Webseite muss eine Stadt folgende Voraussetzungen für eine Bewerbung erfüllen:

  • 100.000 – 150.000 (+/-) Einwohner
  • Städtische Prägung
  • Gute infrastrukturelle Anbindung
  • Hochschule (vor Ort oder in Nachbarschaft)

Ein Blick auf die Liste der Großstädte in Deutschland zeigt, dass Jena die einzige Stadt im Osten ist, die das erste Kriterium erfüllt. Weiterhin hat die Stadt zwei Hochschulen und Anbindung an die Bahn, das Fernbusnetz, Autobahnen etc. Aus unserer Sicht erfüllt Jena als alle vier Bedingungen. Damit könnte sich die Stadt bewerben. Aber auch insgesamt gibt es derzeit nur 11 Städte in Deutschland, die laut Wikidata die Kriterien im Ansatz erfüllen.

Sollte die Stadt den Wettbewerb gewinnen, so verpflichten sich die Sponsoren, Leistungen für die nächsten zwei Jahre pro bono zu erbringen. Das heißt also, Jena zahlt hierfür kein Geld. Schaut man sich die Bausteine an, so entsteht schon der Eindruck, als ob die betreffenden Unternehmen ihre Lösungen weitergeben wollen. In der Runde wurde auch die Befürchtung geäußert, dass die Unternehmen dies als Einstieg nutzen wollen, um die Leistungen dann weiterzubetreiben. Diese Betrachtungen sind allerdings auch schon seitens der Stadt gemacht worden und fließen mit in die Gesamtbewertung ein.

Für uns waren auch die Punkte Datenschutz und -sicherheit (bei verschiedenen Projekten) sowie offene Daten wichtig. Gerade mit Blick auf das eventuell einzuführende Transparenzgesetz wäre es schön, wenn die Stadt von vorn herein auf offene Datenformate setzt, die den Austausch erleichtern.

Wir möchten gern mit den städtischen Akteuren im Gespräch bleiben und wollen unseren Raum anbieten, um hier weitere Gespräche zur Digitalisierung zu organisieren. Gleichzeitig danken wir Bastian Stein, den Vertretern der Stadt und allen Teilnehmern für die rege und aufschlussreiche Diskussion.

Update: Die OTZ schreibt heute, dass Jena digitale Stadt sein will und sich bei dem Bitkom-Wettbewerb bewirbt. Siehe auch Jena.de: Jena will digitale Stadt werden

2017/01/11 23:50 · qbi

Regelmäßige Termine

Im Krautspace finden eine Reihe von regelmäßigen Veranstaltungen statt:

2015/01/31 19:56 · tim

Kontakt

Physisch, natürlich im Krautspace in der Krautgasse 26 in Jena. Ansonsten erreicht man uns über einen von zahlreichen Kommunikationswegen.

Idee & Motivation

Der Krautspace wird durch den Hackspace Jena e. V. betrieben und steht allen offen. Ein Hackspace ist ein Platz an dem man sich trifft, um gemeinsam an verschiedenen Themen rund um Technik zu arbeiten. Der Hackspace Jena e.V. ist ein gemeinnützig orientierter Verein. Daher geht es hier nicht ums Geld, sondern den Spaß an der Sache.

start.txt · Zuletzt geändert: 2017/11/04 23:29 von qbi