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Krautspace Blog

Programmieren ohne Computer

hackkids.files.wordpress.com_2017_03_sam_2408.jpg Neben dem Löten von Pentabugs versuchten wir am letzten Wochenende auch mit Kindern ohne Computer zu programmieren. Auf einem Go-Brett stand ein kleiner Roboter, der bestimmte Befehle entgegen nahm. Diese Befehle wurden auf Karteikarten geschrieben und ein Stapel Karten war ein Programm. Nach und nach wurde dieses erweitert, bis sich der Roboter durch das Labyrinth bewegen konnte. Für die Kinder war es eine große Herausforderung, die Schritte zu programmieren und umso größer waren die leuchtenden Augen, als der Roboter sein Ziel erreichte.

Auf https://hackkids.wordpress.com/2016/09/29/die-hack-kids-aus-jena/ findet sich ein detaillierter Bericht mit Bildern.

2017/03/20 21:33 · qbi

Let's hack am 18. März

Im Rahmen unserer Kooperation zwischen der Initiative Kinderfreundliche Stadt Jena e.V. und der Kaleidoskopschule findet am 18. März eine Veranstaltung für Kinder statt. Zwischen 10 und 16 Uhr kann im Kinderbüro Winzerla, Anna-Siemsen-Str. 45 nach Herzenslust gelötet werden. Am Ende entsteht ein Pentabug, ein kleiner Käfer, der auf Geräusche und Licht reagiert. Bitte meldet euch unter der Adresse kaoskids@gmx.de an.

2017/03/15 14:22 · qbi

Sieben Thesen für ein nachhaltiges und bürgerfreundliches digitales Jena

Präambel

Die Stadt Jena hat sich mit der “IT-Strategie 2015-2025”, den Projekten der Stadtwerke Gruppe und der Teilnahme an dem Wettbewerb “Digitale Stadt” auf dem Weg zur “Smart City” gemacht. Jena wird digitaler! Wir selbst haben uns in Diskussionen und Veranstaltungen hierzu gefunden und mit vielen Akteuren ausgetauscht. Uns erscheint es wichtig, den Verantwortlichen sowie Bürgerinnen und Bürgern die Bedeutung einer digitaler werdenden Kommune bewusst zu machen. Wir selbst möchten diesen Weg mitverfolgen und gestalten und andere dazu ermutigen. Dazu haben wir sieben Thesen für eine Entwicklung zu einem nachhaltigen und bürgerfreundlichen Stadt Jena formuliert.

Ziele vor Technik

Neue Technologien werden eingesetzt, noch bevor sie vollständig verstanden wurden. Vielfältige Interessen beschleunigen den Trend zur Digitalisierung. Oft sind Geschäftsinteressen Vorreiter auf der Suche nach einem sich entwickelnden Markt. Wir verstehen Digitalisierung einer Stadt aber als Politikansatz. Die Entscheidung für neue Technologien und Prozesse muss den Nutzen von Bürgerinnen und Bürgern in den Vordergrund stellen. Um Gemeinwohlinteressen zu dienen und nicht Technologie um ihrer selbst Willen zu nutzen, sind klar definierte Ziele notwendig. Es ist nicht entscheidend, ob eine integrierte Strategie zuerst erarbeitet oder das Thema nach und nach erschlossen wird. Wichtig ist stattdessen die konsequente Orientierung an den Zielen der Stadtentwicklung. Wir müssen Abhängigkeiten von Technologie- oder Service-Anbietern vermeiden. Digitale Prozesse müssen angepasst, verbessert oder aufgehoben werden können. Anbieter von Technologien und Leistungen müssen ersetzbar sein. Die Stadt braucht hierfür insbesondere ausreichend eigenes digital kompetentes Personal.

Freien Diskussionsraum und Beteiligung

Der technologische Wandel erzeugt Digital Natives und Digital Outsiders. Deshalb muss die Akzeptanz und Nachhaltigkeit der digitalen Entwicklung besonders sichergestellt werden. Bereits bei der Strategieentwicklung (Ziele und Mittel) ist die Nutzung von ausreichenden Bürgerbeteiligungsverfahren wichtig. Das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Meetups und lokalen Unternehmen kann hierbei genutzt werden. “Offline” Beteiligungsformate können dadurch gestärkt, aber nicht ersetzt oder eingespart werden. Wir müssen einer Spaltung in einen digitalen professionellen Teil und einen abgehängten Teil der Gesellschaft entgegenwirken und für kritische Stimmen offen bleiben.

Offene Standards in Technik und Governance

Offene Standards verringern nicht nur Abhängigkeiten von digitalen “Insellösungen”, welche teuer und schwer zu ersetzen sind, sondern ermöglichen es erstmals auch bislang unabhängige Themengebiete zu vernetzen und somit vollkommen neue Ideen und Innovationen auszuprobieren und umzusetzen. Offene Standards ermöglichen darüber hinaus die Beteiligung und Kooperation mit und zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und anderen Kommunen. Auch Weiterentwicklung und Skalierung digitaler Lösungen sind hierdurch einfacher. Wo es möglich ist, sollten deshalb Datenformate und freie Software eingesetzt werden. Fehler lassen sich schneller erkennen und -vor allem- einfacher korrigieren.

Transparenz und Fehlerkultur

Transparenz ist Grundlage für Akzeptanz, Open Innovation und Schutz vor Fehlern. Transparenz und Reaktion auf Rückmeldungen ist in einem schnell entwickelnden Innovationsprozess besonders entscheidend. Transparenz benötigt aber auch Fehlerkultur. Wir müssen mutig sein und Fehler machen dürfen. Wenn wir Fehlentwicklungen entdecken und korrigieren können, dann dürfen wir auch Fehler machen.

Digitale Kultur und Inspiration

Eine digitale Kultur fördert Akzeptanz, Kompetenz und Lernen einer digitalen Stadt. Digitale Kultur lässt eine Gesellschaft leichter mitentwickeln und zur digitalen Entwicklung beitragen. Wir müssen diese digitale Kultur fördern und unterstützen. Fördern lässt sich digitale Kultur u.a. durch Wettbewerbe, Hackathons, Bürgerwerkstätten, aber auch Zugang zu schnellem Internet für Mensch und Maschine, jederzeit und überall. Das Konzept des City Visions Festival 2015 lässt sich weiterentwickeln. Auch können sich Bürgerinnen und Bürger innerhalb von Projekten aktiv beteiligen und eine digitale Kultur ausleben, z.B. durch Kommunizieren und Visualisieren eigener und städtischer Sensordaten.

Öffentliche Daten nützen und privater Daten schützen

Daten sind wertvoll. Das wirtschaftliche Interesse an Daten ist enorm. Öffentliche Daten dürfen jedoch nicht privatisiert werden, denn sie sind unser wertvollstes Allgemeingut. Öffentliche Daten sollten frei und in einem offenen Format zur Verfügung gestellt werden. Dem widerspricht nicht, wenn Rohdaten speziell aufbereitet werden, Ergebnisse nur gegen Entgelt oder Gebühr bereitgestellt werden (sog. Freemium-Modelle). Private Daten sind jedoch unbedingt zu schützen! Wollen wir im staatlichen und hoheitlichen digitale Anwendungen und Kommunikation ermöglichen, dann ist der Schutz und verantwortungsvolle Umgang mit privaten Daten wie z.B. aus finanziellen oder gesundheitlichen Verhältnissen, nicht nur unumgänglich, sondern Kernaufgabe einer intelligenten Stadt.

Digitale Sicherheit

Das bedeutet, dass digitale Sicherheit höchste Priorität genießen muss. Die zunehmende Vernetzung von Mensch und Maschine machen uns auch angreifbar, z.B. durch organisierte Kriminalität. Nicht nur private Daten, auch wichtige Bausteine der Daseinsvorsorge wie Energie- und Wasserversorgung oder das Gesundheitswesen können gefährdet sein. Eine digitale Entwicklung ist nur nachhaltig erfolgreich, wenn die Sicherheit in einem sehr hohen Maße gewährleistet ist. Hierfür müssen ausreichend Ressourcen bereitgestellt, ein umfassendes Sicherheitskonzept erarbeitet und stetig überprüft und verbessert werden.

Die Auswirkungen der digitalen Transformation betreffen uns alle. Es gilt für uns, die Chancen wahrzunehmen und sich den Risiken bewusst zu werden.

Achim Friedland OK Lab Jena / Freie Daten für freie Bürger

Jens Kubieziel Hackspace Jena e.V.

Bastian Stein Mitglied Stadtrat Jena

Jena, Januar 2017

2017/01/28 11:57 · qbi

Diskussion zur Smart City Jena

Auf unserer letztjährigen Weihnachtsfeier besuchte uns unter anderem Bastian Stein, Stadtrat für die Jenaer Grünen. Er will sich mit dem Thema Digitalisierung und Smart City ein wenig auseinandersetzen und sprach uns darauf an. Wir organisierten am 10. Januar im Krautspace daraufhin eine Runde, um das Thema zu diskutieren.

Bastian erzählte uns, wo nach seiner Ansicht die Stadt derzeit steht. Er identifizierte dabei vier Gebiete:

  1. IT-Strategie der Stadt Jena 2015–2025: Das Dokument besteht u.a. aus 16 Zielen, über die nachgedacht wird. Fünf befinden sich in der konkreten Umsetzung:
    1. Elektronische Aktenführung
    2. eGovernment-Portal
    3. Neuauflage der Webseite der Stadt
    4. Wissensmanagement
    5. Offene Daten: Dies ist mit https://opendata.jena.de/ bereits umgesetzt.
  2. App für die Bürgerinen und Bürger der Stadt Jena
  3. Wettbewerb Digitale.Stadt der Bitkom
  4. IT-Wirtschaft und deren Förderung

Wir diskutierten eine Weile über die Möglichkeiten der App. Während die Überlegungen eher in die Richtungen gehen, mit diversen Geschäften Rabatte für die App-Besitzer auszuhandeln, waren die Diskutanten eher der Meinung, dass es anderer Eigenschaften bedarf. So wurden Abfall- und Veranstaltungskalender oder Zugriff auf Informationen des ÖPNV als wichtige Punkte genannt. Aber auch ein einfacher Zugriff auf die Bürgerservices der Stadt Jena würden die App zu einem echten Mehrwert werden lassen.

Einen weiteren großen Teil der Diskussion nahm der Wettbewerb der Bitkom ein. Laut der Webseite muss eine Stadt folgende Voraussetzungen für eine Bewerbung erfüllen:

  • 100.000 – 150.000 (+/-) Einwohner
  • Städtische Prägung
  • Gute infrastrukturelle Anbindung
  • Hochschule (vor Ort oder in Nachbarschaft)

Ein Blick auf die Liste der Großstädte in Deutschland zeigt, dass Jena die einzige Stadt im Osten ist, die das erste Kriterium erfüllt. Weiterhin hat die Stadt zwei Hochschulen und Anbindung an die Bahn, das Fernbusnetz, Autobahnen etc. Aus unserer Sicht erfüllt Jena als alle vier Bedingungen. Damit könnte sich die Stadt bewerben. Aber auch insgesamt gibt es derzeit nur 11 Städte in Deutschland, die laut Wikidata die Kriterien im Ansatz erfüllen.

Sollte die Stadt den Wettbewerb gewinnen, so verpflichten sich die Sponsoren, Leistungen für die nächsten zwei Jahre pro bono zu erbringen. Das heißt also, Jena zahlt hierfür kein Geld. Schaut man sich die Bausteine an, so entsteht schon der Eindruck, als ob die betreffenden Unternehmen ihre Lösungen weitergeben wollen. In der Runde wurde auch die Befürchtung geäußert, dass die Unternehmen dies als Einstieg nutzen wollen, um die Leistungen dann weiterzubetreiben. Diese Betrachtungen sind allerdings auch schon seitens der Stadt gemacht worden und fließen mit in die Gesamtbewertung ein.

Für uns waren auch die Punkte Datenschutz und -sicherheit (bei verschiedenen Projekten) sowie offene Daten wichtig. Gerade mit Blick auf das eventuell einzuführende Transparenzgesetz wäre es schön, wenn die Stadt von vorn herein auf offene Datenformate setzt, die den Austausch erleichtern.

Wir möchten gern mit den städtischen Akteuren im Gespräch bleiben und wollen unseren Raum anbieten, um hier weitere Gespräche zur Digitalisierung zu organisieren. Gleichzeitig danken wir Bastian Stein, den Vertretern der Stadt und allen Teilnehmern für die rege und aufschlussreiche Diskussion.

Update: Die OTZ schreibt heute, dass Jena digitale Stadt sein will und sich bei dem Bitkom-Wettbewerb bewirbt. Siehe auch Jena.de: Jena will digitale Stadt werden

2017/01/11 23:50 · qbi

Junghackingtag am 26. November 2016

PongDie verlängerte Sommerpause ist zu Ende und die Junghackingtage im Krautspace finden wieder statt. Am 26. November treffen sich ab 15 Uhr interessierte Kinder und Jugendliche. Bei unserer letzten Veranstaltung schauten wir in das Innere von Computern und bauten diese auseinander und wieder zusammen. Einige installierten sogar ein Betriebssystem.

In der folgenden Veranstaltung wollen wir einen Schritt weiter gehen und mit dem Computer „sprechen“. Zusammen mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erkunden wir die Programmiersprache Scratch und versuchen das Computerspiel Pong nachzubauen.

Wir freuen uns über rege Teilnahme.

2016/11/23 11:54 · qbi
blog/start.txt · Zuletzt geändert: 2015/02/17 19:49 von tim